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Struktur und Fabrikation

Einem Trägerkörper aus Keramik
Einem speziell behandelten Bleiglas, das die innere Oberfläche benetzt
Einer Metallisierung aus Gold oder Silber für die elektrischen Kontakte

Die Elektronenvervielfacher-Kanäle der Serie KBL bestehen aus drei Komponenten:

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abb. 3 Elektronenvervielfacher-Kanal Modell KBL10RS

 

Die Keramik wurde so ausgewählt, dass sie das Bleiglas unter Druckspannung hält und das Auftreten von Haarrissen in der Glasur verhindert, die durch plötzliche Temperatur- änderungen auftreten könnten. Die Keramik wird zunächst bearbeitet und dann gesintert. Beide Hälften der rechteckigen Modelle und beide Hälften sowie der Trichter der Modelle mit rundem Eingangstrichter werden dann miteinander verschmolzen. Anschließend wird der keramische Körper noch einmal nachbearbeitet. Die farbige Glasur dient als Unterlage für das Gold, mit dem der elektrische Kontakt zum Eingangstrichter und zum CEM-Ausgang hergestellt wird.

Das Bleiglas wird in einer Wasserstoffatmosphäre reduziert, wobei sich die aktive Oberfläche bildet, die für die Elektronenemissivität notwendig ist. Das reduzierte Bleiglas benetzt die gesamte innere Oberfläche des Trichters und des Kanals und bildet so eine kontinuierliche Dynode.

Über die an beiden CEM-Enden aufgebrachte Silberschicht wird die notwendige Hochspannung für den Betrieb der CEMs angelegt. Das Silber bringen wir in Dickschichttechnik auf, so dass es nicht versehentlich unterbrochen werden kann. Zusätzlich wird die Kontaktierung noch zur Sicherheit auf beiden Seiten der CEMs angebracht.

 

 
Abb. 1 Trägerkörper aus Keramik
 
 
Abb. 2 Querschnitt durch die Oberflächen-struktur der CEMs der Serie KBL
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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