CEM Handhabung / Reinigung eines CEMs
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Reinigung eines Elektronenvervielfacher-Kanals

Die stabile keramische Struktur der Elektronenvervielfacher-Kanäle Serie KBL darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die aktive schwarze Oberfläche vor Beschädigungen und Kontaminationen geschützt werden muß. Es ist allgemein bekannt, dass Kohlenwasserstoffe in der Restgasatmosphäre der Vakuumkammer (früher beispielsweise verursacht durch Ölrückströmungen in Öldiffusionspumen) die CEM-Lebensdauer dramatisch verkürzt. Benutzen sie nie Plastikteile oder andere kohlenwasserstoffhaltige Materialen in der Vakuumkammer! Der Verstärkungsabfall ist so rapide, dass man ihn unmittelbar beobachten kann.

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Vermeiden sie unbedingt, dass sich während des Betriebes von CEMs Kohlenwasserstoffe in der Vakuumkammer befinden

Eine Quelle für Dunkelpulse können Partikel sein, die während der Montage oder durch eine Fehlfunktion anderer Teile während des Betriebes in den CEM-Trichter gelangt sind. Es muß während der Montage unbedingt darauf geachtet werden, dass keine Partikel der Metallisierung im Bereich des CEM-Eingangs in den Trichter gelangen können, die nach Anlegen der Betriebsspannung durch Feldelektronenemission Dunkelpulse erzeugen können.

Ein Blick in den CEM-Trichter durch ein gutes Mikroskop bei ausreichender Beleuchtung zeigt, ob dort Partikel vorhanden sind. Wenn dies der Fall ist, können größere Teilchen mit einer Pinzette entfernt werden, wenn sie groß genug sind. Falls viele kleine Partikel vorhanden sind, kann der Detektor für einige Sekunden in einem mit Isopropylalkohol gefüllten Gefäß gereinigt werden, wie in Abb. 1 dargestellt.

 

 

 

 
iAbb. 1 Reinigung eines CEM im Ultraschallbad mit Isopropanol
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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